Trauerspiel in Biel-Benken
dh. Am Samstag Mittag reiste die 13-Mann starke Truppe von Trainer Holzi als Tabellenleader nach Biel-Benken. Pünktlich um 13.30 Uhr wurde angepfiffen. Leider vermochten die Gäste Ihrer Führungsrolle zu Beginn nicht gerecht zu werden und kämpften von Anfang an mit verpatzten Chancen. Biel-Benken hingegen gelang auf einen „Sonntagsschuss“ hin das Führungstor in der 18. Minute und in der 21. Minute doppelten sie gleich nach. Nun waren die Riederwalder immerhin wach gerüttelt und man mischte sich aktiver ins Spielgeschehen ein. Bereits in der 32. Minute gelang Georges Bieli ein gut platzierter Schuss in die linke Torecke – doch leider war der Goalie der Biel-Benkener vor Ort und wehrte diesen Schuss gekonnt ab. Nur wenige Augenblicke später jedoch gelang Jean-Luc Freund mit einem schönen Kopfball auf Flanke von Bäri Hofer ein Schuss neben den rechten Torpfosten und es hiess 2:1! Nun war der Ehrgeiz vollends geweckt und man spielte mehrheitlich vor dem Biel-Benkener-Tor. Leider vermochte aber keiner der Riederwalder Spieler zu überzeugen, die Chancen blieben erfolglos und die Fehler und Fehlschüsse häuften sich. Allerdings muss auch gesagt sein, dass der Biel-Benkener Torhüter souverän auf seinem Posten stand und somit einige Chancen der Gäste zunichte machte. Zum Glück stand Dölf Kamber seinem Kameraden in Nichts nach und wehrte sogar einen Penalty , den Biel-Benken nach einem groben Foul von Urs Steiner im Strafraum zugesprochen erhielt, ebenso sicher ab wie den Nachschuss!
In der 55. Minute besuchte dann noch die Verletzungshexe den Fussballplatz: Urs Steiner geriet bei einem Sturmangriff ins Straucheln, stürzte auf die rechte Schulter und musste mit starken Schmerzen vom Platz geführt werden. Der Spitalbesuch ergab einen Muskelriss im rechten Gelenk! Gute Besserung, Urs!
Zu überraschten Gesichtern führte ein Schiedsrichterentscheid, als ein Foul an Jean-Luc Freund im 16-er mit einem Freistoss rechts neben dem Tor geahndet wurde. Offenbar pfiff der Unparteiische jedoch nicht Foul sondern „sperren ohne Ball“ – somit war auch der Freistoss gerechtfertigt!
Bis zum Schluss des Spiels schafften es die Gäste nicht, sich den engen Platzverhältnissen anzupassen. Immer wieder wurden Chancen verpatzt, da die Flanken zu lang, die Pässe zu stark oder die Torschüsse zu überhaspelt und zu unpräzis waren – oder weil eben der Torhüter am richtigen Ort stand! Die Enttäuschung war bei Spielern und Zuschauern in etwa gleich gross, war aber nach dem Duschen weggewaschen und beim gemütlichen Beisammensitzen nach dem Spiel nicht mehr zu spüren!











