Liebe Mobiliar…………
squ. Das letzte Wochenende im Monat Januar nutzte der Vorstand des FC Riederwald dazu, sein bereits zur Tradition gewordenes Skiweekend durchzuführen. Am späten Freitagnachmittag sammelte Chauffeur Bieli Georg seine 9 Schäfchen ein, um die Fahrt Richtung Wilderswil antreten zu können. Mit den zwei erst am Samstag hinzustossenden Schäfchen befanden sich am Schluss insgesamt 12 Personen auf dem Ausflug.

Freitag:
Nachdem man nach einer ruhigen Fahrt gegen Abend in Wilderswil angekommen war, wurde man von den überaus zuvorkommenden und netten Wirtsleuten begrüsst und sogleich zu Tisch gebeten. An der schön gedeckten Tafel durfte man nun ein überaus köstliches 4Gang Menu geniessen. Natürlich abgerundet mit einem Gläschen Wein.
Nach dem guten Essen erwarteten einem die schmucken Zimmer. Prägend für die Gegend ausgestattet mit viel Holz, was einem sofort ein sehr heimeliges und wohliges Gefühl vermittelte. Nach einer ausgiebigen Dusche traf man sich zum gemütlichen Beisammensein in der nicht weniger gemütlichen Wirtsstube. Den nächsten Tag planend, eine Planung vollgespickt mit viel humorvollen Anspielungen, Gedanken, Möglichkeiten und Prognosen für den bevorstehenden Ausflug, liess die ganze Runde den 1. Tag fröhlich ausklingen.

Samstag:
Bereits früh startete die Gruppe „skifertig“ nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Bus nach Grindelwald. Die zentrale Frage galt dem Wetter. Wie werden sich wohl die Berge präsentieren, wenn sich eine Delegation des FC Riederwald die Ehre gibt? Die Erleichterung, oberhalb des Nebelmeers Sonne geniessen zu können, war gross, als man auf der kleinen Scheidegg von warmen Sonnenstrahlen empfangen wurde.
Und die vielen Japaner, alle einsteigebereit Richtung Jungfraujoch. Und der Schnee, wunderschön glitzernd in der Sonne. Und die FCRler, startbereit auf ihren präparierten Ski`s. Und zwei mit dem Schlitten in der Hand.
Nach einer kurzen Verabredung, Treffpunkt in Wengen, starteten die Ski- und Schlittenfahrer mehr (Schlitten) oder weniger (Ski) zögerlich ihre Tour.
Nach kurzer Fahrt musste sich im Bergrestaurant Allmend Schlittenfahrer Thierry bereits von Ruedi und Anita trösten lassen. Seine Mitfahrerin und Ehefrau Silvia behinderte ihn bei voller Fahrt derart ungeschickt, dass er ungewollt einen Abflug à la James Bond vom Schlitten in den harten Schnee produzierte. Seine Rippen zeigten sich wenig erfreut darüber.
Die Szene erinnerte an die Werbung:
Liebe Mobiliarversicherung, aus mir unerklärlichen Gründen befand sich mein Mann plötzlich nicht mehr auf dem Schlitten vor mir………….
Die Skifahrergruppe indessen genoss den Tag, den Schnee, die Lauberhornpiste, den Slalomhang, das Mittagessen auf dem Männlichen. Dort traf auch die Vierergruppe mit dem angeschlagenen Schlittler und der rabiaten Schlittlerin sowie Ruedi und Anita, die es etwas gemütlicher angingen, mit der grossen Gondelbahn aus dem Dorf Wengen ein.
Wetter immer noch grossartig, Essen günstig und sehr gut, stärkten sich alle für die Weiterfahrt. Gegen 17.00Uhr wollte man sich in Grindelwald Grund wieder treffen. Nach dem Gesamtfoto Termin gings unverdrossen weiter. Das Foto wurde übrigens von einem Österreicher geschossen, den Ruedi vom Fleck weg engagierte. Nach einem Kontrollblick von Holzi auf die Kamera kam dann aber zum Vorschein, dass der Österreicher fast alle auf dem Bild hatte, nur fehlten da und dort die Köpfe! Ein weiterer hilfsbereiter Skigast vermochte dann kurzerhand alle auf einem Bild zu vereinen.
Im Restaurant Grund in Grindelwald trafen sich gegen „Zobig“ alle wieder, die Skifahrer mit sehr müden, aber glücklichen Gesichtern, die Schlittler, einer mit einem schmerzverzerrten und eine mit einem schuldbeladenen Gesicht. Die Schlittengeschichte verursachte viel Spass und Gelächter.
Nachdem der zuverlässige Chauffeur Georg alle wieder wohlbehalten im Hotel Heimat in Wilderswil ankommen liess, wurde man ein weiteres Mal mit einem wunderbaren Nachtessen verwöhnt.
Mit viel Gelächter, etwas Gesang und Spiel sowie fröhlicher Geselligkeit klang der Abend aus. Sämtliche FCRler sanken nach diesem aufregenden Tag müde in die Federn!

Sonntag:
Der Sonntagsbrunch liess keine Wünsche offen. Was das Herz begehrte wurde am Buffet angeboten. Dadurch natürlich optimal gestärkt, machte sich die gesamte Gruppe wieder mit dem Bus auf den Weg nach Grindelwald. Die Skifahrer mit allem Drum und Dran, jedoch die Schlittler verzichteten nach den schlimmen Erfahrungen des Vortages mit dem Schlittengefährt, auf eine weitere Benutzung dessen. An diesem Tag wollte das Wetter nicht mehr so recht mitspielen. Nichts desto trotz begab man sich zur 6er Gondelbahn Richtung First. Bei der Zwischenstation Schreckfeld stiegen die Gruppe Sandra, Thomas, Georg, Thomi, Denise irrtümlich aus, weil das Schild mit der Aufschrift „First sitzenbleiben“ falsch herumgedreht dastand.
Hiess es..........angeblich……………oder…………..
Auf jeden Fall erkannte Urs die Situation vollkommen richtig. Er hechtete aus seiner Gondel, die er mit lauter fremden Menschen teilen musste, ohne zu erkennen, dass Ruedi, Anita, Karel, Martina ( oder Moni?) Thierry und Silvia in der Gondel direkt vor ihm korrekt sitzen geblieben waren. So kam es wie es kommen musste, die Freunde wurden getrennt. Die einen verblieben im Firstrestaurant, die anderen im Schreckfeldbergrestaurant. Immer via Satellitenschaltung ( oder war es ein Natel?) miteinander in Verbindung.
Der letzte Aufenthaltstag war nach dieser Aufregung lanciert. Da das Wetter aber bewölkt war liess die Sicht natürlich zu wünschen übrig. Dadurch sank das Vergnügen bei einigen Skikanonen etwas. Die Freude war sprichwörtlich getrübt. Nachdem man sich zum Mittagessen „zufällig“ im Schreckfeldbergrestaurant wieder traf, beendeten die ersten zwei FCRler den Ausflug und machten sich langsam auf den Heimweg. Vier weitere „Gesellen“ beendeten ihren Ausflug auf den Berg mit der Gondelabfahrt nach Grindelwald. Die viertel-, halb- und ganz angefressenen Skihäschen- und hasen liessen indes nicht locker. Rauf, Runter, rauf, Runter………………….Solange, bis es einem Häschen zuviel wurde und es sich zu den Vieren, die sich bereits im Restaurant Post, Grindelwald, befanden, zum „Zvierischoppen“ einfand. Von da an ging es schön im Rhythmus weiter, ein Häschen/Hase nach dem anderen gesellte sich zu den „Zvierischöpplern“ dazu. Als auch die letzten sich vom Schnee und den Bergen trennen konnten, fuhr Georg mit dem Bus alle wieder zurück zum Hotel, wo die bereits gepackten Taschen und Koffer auf ihre Besitzer warteten. Nach einer Umzieh-orgie auf der „Theaterbühne“, traten alle zusammen müde, zufrieden, glücklich und wehmütig die Heimfahrt an.

Der Bus, der von Georg souverän bedient wurde, war sensationell ausgestattet. Die Fahrgäste kamen in den Genuss von DVD- Filmen. Auf dem Heimweg schaute man sich zusammen James Bond an. Und wenn die Technik nicht gewesen wäre, oder die, die damit nicht wussten umzugehen, oder von Anfang an das richtige Kästchen entdeckt worden wäre, dann hätte Thomas den Schluss des Films gesehen, bevor er daheim angekommen wäre.
Sei es wie es wolle, Thomas wird von Thierry und Thomi am Donnerstag ausführlich Bericht erstattet!
Chauffeur Georg hingegen wurde sehr wahrscheinlich von diesem Film derart inspiriert, dass er in bravouröser James Bond- Manier die einzelnen Heimkehrer vor ihrer jeweiligen Haustür auf schneebedeckter Fahrbahn derart rasant absetzte, dass der Schlittenfahrerfrau dieselbe Angst in die Glieder fuhr wie auf dem Schlitten. Dieser Angst machte aber Georg schnell den Garaus, er schlenzte den Bus derart elegant um die Liesberger „Schneehöhen“, slightete wie ein Weltmeister von Haustüre zu Haustüre, dass der überängstlichen Dame im Fond des Bus`s nur noch dem Chauffeur Anerkennung zollen übrig blieb. Gut gemacht Georg!
Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle dem immer wachen und präsenten Chauffeur!
Ein wohlwollendes Merci der aufmerksamen Wirtefamilie in Wilderswil!
Ein riesengrosses Dankeschön unserem Präsidenten Ruedi Steiner für ein sensationelles und perfekt organisiertes Skiweekend.
Allen Beteiligten ein dickes Lob und Dankeschön für ihren Beitrag zum guten Gelingen dieses Ausflugs!
Weitere Fotos vom Skiweekend unter http://www.fcriederwald.ch/gallery/Diverses











