FC Riederwald Homepage
jetzt aktuell!

Team-Infos Fussballverband

3. Liga
(1. Mannschaft)
5. Liga
(2. Mannschaft)
Junioren D 
(Grupp. mit FC Kleinlützel +
FC Laufen)

Junioren E 
(Grupp. mit FC Kleinlützel)
Junioren F
(Grupp. mit FC Kleinlützel)
Senioren Regional

Archiv / Newsletter

News-Archiv 2010 »

News-Archiv 2009 »

News-Archiv 2008 »

News-Archiv 2007 »

News-Archiv 2006 »

News-Archiv 2005 »

Newsletter abonnieren»

 

Trainingslager in Lloret de Mar

Mittwoch, 28. Februar 2007
Um 8.15 Uhr versammelten sich 14 Spieler der 1. Mannschaft auf dem Sportplatz des FC Riederwald, um die Reise ins Trainingslager nach Lloret de Mar anzutreten. Weil ein Spieler kurzfristig absagen musste und ein anderer nichts mehr von sich hören liess, musste Trainer Tomy Koller umdisponieren. Anstelle der beiden Abwesenden konnte er Ilona Gygi und Jeannine Hueber begrüssen. Insgesamt starteten damit 20 Personen die Reise in den Süden, da auch Präsident Ruedi Steiner und seine bessere Hälfte Anita Steiner sowie die Masseurinnen Tina Wohlwend und Irène Bärtsch sich für eine Teilnahme entschieden hatten. Die Reise verlief problemlos und pünktlich landete die Laufentaler Reisegemeinschaft in Barcelona. Nach einer kurzen Stärkung am katalanischen Flughafen – manche ernährten sich schon jetzt aus hopfenreicher Flüssignahrung – ging’s mit dem Car weiter in den Touristenort Lloret de Mar, der im Sommer vorab bei den Jugendlichen hoch im Kurs steht. Dass die 1. Mannschaft aber kein Ferienlager erwarten sollte, zeigte sich schon bald. Schon um 16.00 Uhr stand ein erstes Training auf dem Programm. Dabei konnten die Spieler erstmals in diesem Jahr mal wieder auf einem anständigen (leicht holprigen) Rasenplatz trainieren. Neben ein paar technischen Übungen stand auch ein internes Trainingsspiel auf dem Programm, das 1:1 endete. Tomy Koller und Ronny Bieli konnten sich dabei als Torschützen feiern lassen... Nach einem reichhaltigen Abendessen, das die Reisegemeischaft in einem einheitlichen Tenue begehen konnte (danke Ruedi und Anita), offerierte Jeannine Hueber allen einen Drink, da sie an diesem Geburtstag feierte. Danach stand eine erste Erkundung von Lloret de Mar auf dem Programm. Einige kehrten dabei erst gegen Morgen (unter anderem nach einem Abstecher ins Meer) zurück und sorgten dafür, dass alle auf diesem Flur wohnenden Zimmerbewohner wach wurden, da sie sich ziemlich lautstark zu erkennen gaben...

Donnerstag, 1. März 2007
Teilweise ziemlich übernächtigt, manche ohne ein Morgenessen im Magen, so stand das Fanionteam pünktlich um zehn Uhr auf dem Fussballplatz des Olympiastadions von Lloret de Mar. Wer die nächtlichen Eskapaden einzelner Spieler miterlebt hat, weiss, dass die Tatsache, dass alle pünktlich am vereinbarten Treffpunkt erschienen, einer Parforceleistung gleichkommt. Angestachelt durch diverse «Mensch-Du-Rufe» überstand man das Training aber problemlos. Nachdem Trainer Koller die Spielregeln für das Mittagsessen bekanntgab (bitte keine Pommes konsumieren), kehrten die Spieler ins Hotel zurück. Natürlich nahmen sich alle Spieler die Worte des Chefs zu Herzen und verpflegten sich gesund und kohlenhydrathaltig mit Schweinefleisch und Pommes... Am Nachmittag stand dann das mit Spannung erwartete Prestige-Duell zwischen dem FC Männedorf (3. Liga) und dem Fanionteam auf dem Programm. Dem Duell kam grosse Bedeutung zu, da es dabei zum Aufeinandertreffen zwischen Zürchern und Baselbietern kam und die Duelle stets viel Brisanz beinhalten. Das hartumkämpfte Duell endete nach zu langen 90 Minuten 0:0. Der FC Riederwald spielte dabei mit folgender Aufstellung: Schlapp (46. Tschannen); Durrer (46. Gygi), Koller, Holzherr, Häner; Gerber, Kressig, Wyss (46. Schlapp); Bieli; Ischer (64. Durrer). Erwähnenswert ist, dass die Gangart des Spiels sehr ruppig war, Schiedsrichter Ruedi Steiner die erste Halbzeit souverän leitete und bei dem Fanionteam Ilona Gygi zu ihrem Comeback nicht nur im Dress des FC Riederwald, sondern auch im Männerfussball (ausgerechnet gegen Männedorf) kam. Beim Gast stand derweil während den ganzen 90 Minuten eine Frau zwischen den Pfosten. Trotzdem oder gerade deshalb gelang den in der Regel meistens effektiven Offensivkräften des FC Riederwald kein Treffer. Sowohl Patrik Augello als auch der zum Stürmer umfunktionierte Roman Schlapp vergaben alleine vor Gäste-Keeperin Yvi-Kiwi (diese hatte ihren eigenen Fanclub mitgebracht) und waren sich des Spotts sicher. Abends stand dann wieder grosser Ausgang auf dem Programm. Eskortiert vom Nachtwächter wurden früh morgens die letzten Überlebenden ins Zimmer eskortiert. Dabei trat P. A. (21)* dermassen negativ in Erscheinung, dass er vom Nachtwächter an die Reception mitgenommen wurde. Dort wurde dem leicht angetrunkenen P. A. die Identitätskarte entnommen, so dass sich dieser ohne diese schlafen legen musste.

Freitag, 2. März 2007
Morgens stand die vierte von sechs Trainingseinheiten auf dem Programm. Dieser wohnten zumindest drei der vier beim Morgenessen fehlenden Spieler bei (diese wurde für ihr fehlbares Verhalten mit einer Busse von 1000 Euro und einer internen Sperre von anderthalb Trainingseinheiten gebüsst...). Oli Gerber musste sich derweil für den Rest des Trainingslagers unter anderem verletzt abmelden. Patrik Augello, Daniel Durrer und Marc Spies standen dagegen pünktlich auf dem Rasen. Entsprechend dem körperlichen Zustand (Müdigkeit wegen der Trainings und des Ausgangs) fand die morgendliche Trainingseinheit auf einem sehr bescheidenen Niveau statt. Nach einer deftigen Ansprache des Chefs («Ausgang ist das eine, das Training das andere») schworen sich die noch übrig gebliebenen Kickerinnen und Kicker, im Nachmittagstraining noch einmal Vollgas zu geben. Dies funktionierte dann auch wesentlich besser, so dass Trainer Koller die Mannschaft nach dem zweitletzten Training auch loben konnte. Für diese war dieses Lob wichtig, konnte man doch so ohne schlechtes Gewissen in den Ausgang. Dieser bestand aus einem Besuch im Kasino. Von den 20 am Trainingslager teilnehmenden Personen fanden doch 15 den Weg in die Glücksspielhöhle, um dort den grossen Gewinn zu erwirtschaften. Wie immer waren die Vorsätze das eine Paar Schuh, die Realität das andere Paar. Von den 15 Personen erzielte gerade mal Irène Bärtsch einen kleinen Gewinn, während der grosse Rest mit Verlusten das Kasino verliess. Einige verloren etwas die Realität unter den Füssen und setzten beim Black Jack mehrmals gleich 100 Euro ein! «All in» wurde zum Vorsatz, den man sich zu Herzen nahm... Die Groupiers, liebevoll Paviane genannt, mussten sich einiges an Beleidigungen anhören (Der Schreiber dieses Berichts kann das nachvollziehen). Natürlich ging die schweizerische Risikobereitschaft gründlich in die Hose, so dass man nach einem erfolglosen Abstecher in die Zockerwelt sich wieder dem abendlichen Kerngeschäft widmete, dem Bestaunen der vielfältigen architektonischen und kulturhistorischen Einrichtungen im Zentrum von Lloret de Mar. Natürlich gönnte man sich auch wieder das eine oder andere Bier. Und auch diesem Abend war es wieder so, dass sich viele bis in die Morgenstunden in den Diskotheken von Lloret tummelten und den zweitletzten Abend im spanischen Partyort ausklingen liessen.

Samstag, 3. März 2007
Nach einem letzten Training am Morgen mussten sich die Spieler vom Rasen des Olympiastadions von Lloret de Mar verabschieden. Als Abschluss des Trainingslagers fand am Nachmittag ein Besuch der Stadt Barcelona statt. Reiseleiterin Gaby, eine spanische Deutsche, wusste dabei viel Wissenswertes über die katalanische Hauptstadt zu erzählen. Ihre Ausführungen waren so spannend, dass über die Hälfte des Reisetrosses auf der Hinfahrt ein Nickerchen machte. Nach einem Besuch der Familienkirche, dem Eiffelturm Barcelonas (zumindest was die Bedeutung betrifft), ging’s weiter ins Nou Camp. Dort war man sich einig, dass das Trainingsspiel im kommenden Trainingslager dort stattfinden sollte. Als absolutes Highlight wollte Gaby den Besuch der Fontänen verkaufen. Bei den Reisenden fand ihr Anliegen wenig Gehör (Zitat des ausrastenden D. D. (29)*: «Städtetouren macht man nur mit der Freundin. Diese scheiss Fontänen interessieren mich nicht!»). Patrik Augello freute sich im Nachhinein, dass er doch noch etwas Kultur zu sehen bekam (Pubs in Barcelona). Auf jeden Fall war der Besuch der umstrittenen Brunnen am Ende freiwillig, so dass alle eine zufriedenen Eindruck hinterliessen. Gegen 20.30 Uhr ging's wieder nach Lloret zurück, nachdem man noch in den Genuss kam, einen Flitzer bei seiner Arbeit, dem Begehen der Innenstadt, zu beobachten. Was sich im Ausgang abspielte, braucht hier nicht mehr erwähnt zu werden (vergleiche die anderen Abende). Marc Spies wollte, dass sich die anderen Spieler keine Sorgen um ihn machen und rief um 4.00 Uhr morgens, nach der Rückkehr aus der Discothek, einen Grossteil seiner Teamkameraden an, um ihnen mitzuteilen, dass er gut im Hotelzimmer angekommen sei.

Sonntag, 4. März 2007
Mit einem sehr umfangreichen Lunchpaket, das in einer gut duftenden Papiertüte verpackt war, starteten 19 Spieler die Rückreise. Nein, es musste nicht einer zurückgelassen werden und es wurde auch keiner vergessen. Tina Wohlwend reiste bereits am Vortag nach Mallorca weiter (Wäre doch auch mal ein Ort für ein Trainingslager. Anmerkung eines Spielers), um dort die 1. Mannschaft des SC Binningen eine Woche lang zu betreuen. Auch die Rückkehr verlief problemlos. Pünktlich landete man in Basel. Noch eine letzte Fahrt und dann hiess es: Riederwau, we are back! Das Land hat uns wieder, scheisse du!
Die 1. Mannschaft bedankt sich bei Trainer Tomy Koller und Co-Trainer/Biene-Maya-Fan Päte Halbeisen für die Organisation, bei den Masseurinnen Tina Wohlwend und Irène Bärtsch für die medizinische Betreuung und bei Ruedi Steiner und Anita Steiner für die T-Shirts.


* Namen der Redaktion bekannt

Werbung:

lumiNET Internet & Multimedia Services

Jaun Haustechnik

W. Flück Transporte
Heinz Meier Haushaltsservice
Heinz Meier Haushaltsservice
Albin Borer AG
Valiant
Hier könnte Ihre Werbung stehen...

 
 

 

 
 
 
 
 
 

FC Riederwald   ::   Postfach   ::   4254 Liesberg-Dorf   ::   e-Mail: info@fcriederwald.ch