Kämpferisch starke Leistung wurde vom Regen ertränkt!
Was war denn das? Was machen die da? Verwundert schaute man zu Beginn des Spiels an den Spielfeldrand, wo sich zwei flinke Wieselchen bereit machten, ein grosses Transparent mit der Aufschrift "MIR FüR DI, DU FüR EUS, THIERRY BITTE BLIB EUSE TRAINER" ausrollten und an den Banden festklebten. Diese Hommage an ihren Trainer Thierry ist angekommen. Ihn hat's berührt und sehr gefreut!
Ausser der Zeit hatte der souverän pfeifende Schiedsrichter
alles korrekt im Griff. Erstaunlicherweise eröffnete er das Spiel
bereits um 18.40 Uhr (statt 18.45 Uhr) und pfiff es auch fünf Minuten
früher wieder ab ("Scho no schad, i dr letschte Minute hätt i no drei
Goal gmacht!").
Mit dem FC Allschwil empfing die 2. Mannschaft einen Gegner, der
zur Zeit die Tabelle anführt und der sich den Aufstieg wohl nicht mehr
nehmen lässt. Vom Trainer Thierry optimal auf diese nicht einfache
Aufgabe vorbereitet, startete man das Spiel mit einem 3-5-2-System. Man
wusste, dass dieser Gegner läuferisch und konditionell überlegen sein wird.
Kämpferisch musste man sich jedoch nicht verstecken. Was man nicht
wusste, war, ob das Wetter wohl halten möge. Und leider entpuppte sich
Petrus nicht als Freund des FC Riederwald. Nach knapp einer halben
Stunde Spielzeit setzte Nieselregen ein, der sich bis zum Ende des
Matches zu einem starken Dauerregen entwickelte. Es goss wie aus
Kübeln! Man wähnte sich schon fast in der Birs am Spielen.
Nichts desto trotz begann die Partie ausgeglichen. Man hielt dem
Gegner nicht nur stand, man erkämpfte sich auch Freiräume. Man gewann
Zweikämpfe und ergatterte sich Chancen. Leider fiel das erste Tor auf
der falschen Seite. 0:1 hiess es nach 13 Minuten. Aber man steckte
nicht ein. Im Gegenteil, man trotzte dem Gegner wie dem Regen weiter
und es roch förmlich nach dem 1:1. Doch es fiel ausser dem Regen
nichts. Man begab sich nach der Pause ohne Scherrer (verletzt
ausgeschieden nach einer starken ersten Halbzeit) mit Nobs in die
zweite Hälfte der Partie. Nun zeigte sich schon, warum Allschwil die
Tabellenführung inne hat. Sie waren mehrheitlich während der ganzen
zweiten Halbzeit im Ballbesitz, erspielten sich aber trotzdem nicht so
viele Chancen. Im Gegenteil, auch wir erkämpften uns zwei bis drei
Chancen, vergaben aber durch kompliziertes Spielen diese gleich wieder.
In der 66. Minute kam Gruber für Borer (ebenfalls kämpferisch stark
aufgefallen) und in der 68. Minute brachte der Trainer Meier für Hueber
(für beide erst das zweite Spiel für den FC Riederwald, beide mit
motivierter guter Leistung). Mittlerweile gelangte das Spiel durch den
sintflutartigen Regen an den Rande der Legalität. Aber man wollte sich
zumindest einen Punkt nicht wegschwemmen lassen. Man hielt dem
Dauerdruck von Allschwil mit einer starken Abwehrleistung entgegen. Die
ganze Mannschaft präsentierte sich (wohl auch durch das Transparent
beflügelt) als willensstarke Einheit. Doch konnte aller Enthusiasmus
und jeglicher Kampfgeist das zweite Tor für Allschwil in der 81. Minute
nicht verhindern. Eine kämpferisch starke Leistung wurde vom Regen
ertränkt! Und entmutigenderweise fiel der zweite Gegentreffer in einer
Hochphase der 2. Mannschaft. Man tauchte in der letzten Viertelstunde
des Spiels mehr und mehr vor dem gegnerischen Torhüter auf, vermochte
aber zuwenig auszurichten. Dass der Schiedsrichter fünf Minuten zu früh
abpfiff, störte für einmal der Nässe wegen nicht viele. Es war eine
super Mannschaftsleistung.
Gratulation!
Weggeschwemmt, aber nicht weggespült. Ettingen, wir kommen am Sonntag!











